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Bonjour aus Poitiers!

Für Maria ging es kürzlich mit dem Zug nach Frankreich, wo sie ein Erasmus-Semester an der Université de Poitiers verbringt. Die ersten Eindrücke sind bereits festgehalten und auch wenn Poitiers seinen Charme hat, ist die Uni zu Beginn zumindest eine Herausforderung.

Salut! Ich heiße Maria, bin 20 Jahre alt und studiere im fünften Semester Mathematik und Französisch auf Lehramt an der Universität in Graz. Dieses Semester wird für mich jedoch eine besondere Erfahrung werden, da ich mich dazu entschieden habe mit Erasmus+ ein Auslandsemester in Frankreich zu machen. Dabei fiel meine Wahl auf die etwas kleinere Studentenstadt Poitiers. Poitiers liegt südwestlich von Paris und ziemlich genau auf halben Weg zwischen Paris und Bordeaux.

Zug um Zug ans Ziel

Es gab mehrere Gründe die mich dazu bewegt haben mit dem Zug anzureisen. Einerseits gibt es die Möglichkeit von Erasmus+ Zuschüsse zu erhalten, wenn man mit einem „grünen“ Verkehrsmittel reist. Andererseits gibt es einen direkten Nachtzug von Wien nach Paris, wodurch die Anreise per Zug sehr komfortabel und unkompliziert ist und man am nächsten Morgen (einigermaßen) ausgeschlafen sein Ziel erreicht.

Darüber hinaus gibt es im Zug keine Beschränkungen für das Gepäck, was ziemlich praktisch ist, da man für ein ganzes Semester im Ausland schon einige Dinge benötigt und man sich dadurch keine Gedanken über das Gewicht der Gepäckstücke machen muss. Und zu guter Letzt trifft man im Zug Leute mit denen man sich während der Fahrt unterhalten kann, wodurch die Zeit schneller vergeht. In Paris angekommen musste ich vom einen Bahnhof zum nächsten fahren, um die Weiterreise nach Poitiers mit dem TGV, dem französischen Schnellzug, anzutreten.

Ich habe beschlossen, eineinhalb Wochen vor Unibeginn nach Poitiers zu reisen um mich in der neuen Stadt bereits eingewöhnen und orientieren zu können. Obwohl mir die Stadt sehr gut gefällt war ich froh, als die Uni endlich losgegangen ist, da ich so die Möglichkeit hatte Leute kennenzulernen. Es gibt sehr viele internationale Student*innen in Poitiers, wodurch es auch die Möglichkeit gibt an einigen Aktivitäten teilzunehmen. So haben wir schon so manchen Abend in Bars verbracht und auch die Stadt schon gemeinsam erkundet. Und auch in den Kursen habe ich schon sehr viele nette Studierende kennengelernt.

Das Einzige was bis jetzt nicht so gut läuft ist das Organisatorische. Die Erstellung des Stundenplans stellte eine riesige Herausforderung dar und auch das Zurechtfinden auf der Unihomepage ist gar nicht so einfach. Außerdem benötigt es seine Zeit, bis man weiß, was man alles zu tun hat. Nun bin ich aber echt gespannt, wie das Semester so weiter geht und welche Abenteuer mein Auslandaufenthalt noch so bringt.


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