Ende dieses Seitenbereichs.

Beginn des Seitenbereichs: Inhalt:

Ein Tag am Meer

Sandstrand , Meeresrauschen und keine Menschen soweit das Auge reicht. Thorsten studiert via Erasmus+ an der Universidade de Lisboa in der portugiesischen Hauptstadt. Doch unweit der pulsierenden Metropole gibt es ein ganz besonderes Fleckchen Erde, das mit seiner naturbelassenen Schönheit beeindruckt. 

Tagwache 5:00 Uhr. Es ist noch finster in Lissabon, aber ein Blick aus dem Fenster verheißt gutes Wetter: Die Sterne funkeln uns an und Wolken verstecken sich. Ein kurzer Vergleich der Preise zweier Transportunternehmen und schon ist das Taxi bestellt. Eine Dreiviertelstunde dauert die Fahrt durch das noch verschlafene Lissabon und über die berühmte Brücke auf die andere Seite des Flusses.

Die Straße wird außerhalb Lissabons noch holpriger, was erstaunlich ist aufgrund der hohen Dichte an Kopfsteinpflaster in der portugiesischen Hauptstadt. Leicht verblüfft entlässt uns die Taxifahrerin, 20 Euro ärmer, um 7:00 am Ende einer langen Straße im Nationalpark Paisagem Protegida da Arriba Fóssil da Costa de Caparica. Es ist dämmrig und wir erblicken zum Ersten Mal den Atlantik.

Der Klang der brechenden Wellen vermischt sich mit dem Geschrei von zahlreichen Möwen, welche über unseren Köpfen vorbeiziehen. Vereinzelt hören wir Hunde in der Ferne bellen, ansonsten hinterlässt uns unsere Taxifahrerin an einem menschenleeren Ort. Der Strand ist nur ein paar Meter entfernt und erstreckt sich kilometerweit in beide Richtungen.

Studienaufenthalte in Portugal werden über das Erasmus+ Programm ermöglicht, an dem die Universität Graz teilnimmt. Pro Studienabschnitt (Bachelor/Master) kann ein Auslandsaufenthalt absolviert werden, welcher jeweils bis zu zwei Semestern dauern kann. Ebensfalls gibt es im Erasmus-Programm eine monatliche finanzielle Unterstützung. Weitere Infos gibt es hier

Der erste Gedanke der mir dazu einfällt: Freiheit. Es wird langsam hell und die Sonne bahnt sich hinter den Klippen an. 10 Grad Celsius laden momentan noch nicht zum Verweilen ein und so spazieren wir weiter gen Süden ehe wir uns beschließen umzudrehen und Lissabon wieder entgegenzugehen. Begleitet vom Rauschen des Meeres, Möwen und mittlerweile ein paar wenigen Läufern und Surfern staunen wir über die Schätze, die das Meer an den Strand zu spülen vermag. Riesige Muscheln, tote Quallen und so gut wie kein Müll, was uns überrascht. 

Nach wenigen Minuten entdecken wir eine Qualle, welche noch Lebenszeichen von sich gibt. Kurzerhand hieven wir das erstaunlich schwere Tier mit einer Holzplanke in die Luft und anschließend ins seichte Wasser.

Wir spazieren weiter. Kilometer für Kilometer. Bald lassen sich am Horizont hohe Wohnhäuser erkennen und wir erklären diese zum Ziel unseres heutigen Strandspaziergangs. Es ist anstrengend auf dem Sand zu gehen. Die Sonne hat uns mittlerweile erreicht und es wird langsam warm. Es ist Februar und wir sind kurzärmelig am Strand in Europa unterwegs. Ein Entschluss ist gefasst: Ab ins Wasser!

Das Meer hat gefühlte 14 Grad, welche sich bei einer ähnlichen Luftemperatur gar nicht mal so kalt anfühlen. Die hohen Wellen machen es schwierig, weit ins Wasser vorzudringen und so beenden wir unseren Versuch wirklich zu schwimmen relativ rasch. Wir treffen vermehrt Spaziergänger, die den schönen Tag am sonnenüberfluteten Strand beginnen.

Mittlerweile steht die Sonne hoch und die Tageshöchsttemperatur von 16 Grad macht uns zu schaffen. Die Wohnhäuser am Horizont kommen vermeintlich nicht näher, nach weiteren Kilometern erreichen wir diese aber schlussendlich und befinden uns am Praia Nova.

Nach 12 Kilometer, barfuß am Strand sind wir froh die Zivilisation wieder erreicht zu haben und rufen ein Taxi, welches uns für 12 Euro zurück nach Lissabon bringt. Unsere Taschen sind voll mit Muscheln.

Unsere Haut mit Sand und Schweiß bedeckt. Das ist Leben. Das bedeutet Freiheit für mich.

So lebt es sich in Norwegen

Zwischen Uni, WG-Leben und Ausflügen erlebt die Grazer Studentin Jennifer gerade Norwegen von seiner schönsten Seite. Für das Diary hat sie uns ein paar Highlights der letzten Wochen zusammengeschrieben

Weiterlesen

 

Spazieren in Lissabon

Bei 19 Grad die portugiesische Hauptstadt erkunden: Thorsten lernt gerade seine neue Heimat kennen und erzählt, wie man beim Flanieren auch andere Austauschstudis kennenlernen kann. 

Weiterlesen 

 


Ende dieses Seitenbereichs.

Beginn des Seitenbereichs: Zusatzinformationen:

Ende dieses Seitenbereichs.