30 Jahre Erasmus+

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Das Erasmus bzw. nunmehr Erasmus+ Programm feiert 2017 seinen 30. Geburtstag!

ERASMUS ist nicht nur der Name eines wichtigen humanistischen Philosophen des 15. Jahrhunderts, nach ihm ist auch das beliebte Austauschprogramm für europäische Studierende benannt, das 1987 ins Leben gerufen wurde. Was als Studierenden-Austauschprogramm unter 11 Ländern (Belgien, Dänemark, Deutschland, Griechenland, Frankreich, Irland, Italien, Niederlande, Portugal, Spanien und Vereinigtes Königreich) begann, wurde schlagartig zur Erfolgsgeschichte. Nach und nach ausgeweitet,  beteiligen sich seit 1992 auch Österreich und die Universität Graz sehr erfolgreich an ERASMUS. 2014 wurde das Programm Erasmus+ eingeführt, in dem alle Initiativen in den Bereichen Bildung, Ausbildung, Jugend und Sport (z. B. ERASMUS, Leonardo da Vinci, Comenius, Grundtvig) zusammengefasst wurden.

ERASMUS bedeutet zum einen das Eintauchen in fremde Kulturen, das Schließen internationaler Freundschaften und das Verbessern der Fremdsprachenkenntnisse,  zum anderen eröffnen sich neue akademische Perspektiven oder bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt – in jedem Fall steht ERASMUS/Erasmus+ für eine bereichernde, prägende und unvergessliche Erfahrung.

2017 wird europaweit das 30-jährige Jubiläum von ERASMUS/Erasmus+ gefeiert. Das Büro für Internationale Beziehungen wird zu diesem Anlass im Laufe des Jahres an dieser Stelle wissenswerte Fakten und persönliche Geschichten zum Thema ERASMUS/ Erasmus+ mit Ihnen teilen.

Die Wegbegleiterin

Karin Schwach koordiniert seit genau 20 Jahren die Studierendenmobilität über Erasmus.

2017 feiert das Erasmus-Programm Geburtstag: Seit insgesamt 30 Jahren besteht das Bildungsprogramm, seit 25 Jahren entsendet Österreich Studierende in die teilnehmenden Länder Europas – und seit 20 Jahren unterstützt Karin Schwach als Outgoing-Koordinatorin des Büros für Internationale Beziehungen (BIB) die Studierenden der Uni Graz auf ihrem Weg ins Ausland. Die Mathematik-Absolventin begleitet sie durch alle Phasen, von der Bewerbung über die Erstellung des Learning Agreements bis zur Anerkennung der Lehrveranstaltungen. Über 6500 Personen hat sie bisher betreut, insgesamt haben seit 1992/1993 fast 7500 Uni-Graz-Studierende am Erasmus-Programm teilgenommen.

Schwach selbst wagte diesen Schritt als eine der Ersten: Sie studierte ein Semester lang an der Universität Trento – und das, ohne bei ihrer Ankunft Italienisch zu sprechen. „Umso schöner war es für mich, dass ich meine Scheu überwinden konnte und sogar die Lehrveranstaltungen sehr gut in der Landessprache absolviert habe.“ Mehr Selbstständigkeit, Weltoffenheit und ein differenzierterer Blick auf die eigene Heimat und Universität: Das sind Dinge, die für Schwach jeden Auslandsaufenthalt zur Bereicherung machen. Sie selbst schätzt den Kontakt mit den vielen unterschiedlichen Personen: „Es berührt mich immer noch, zu sehen, wie sich die Outgoings oft innerhalb kurzer Zeit weiterentwickeln. Das gilt speziell auch für Studierende mit besonderen Bedürfnissen, die zusätzliche Hürden zu meistern haben, oder für Senioren-Studierende, die sich mit derselben Freude auf das Abenteuer einlassen“, so die gebürtige Kärntnerin. Genau erinnert sie sich auch an ihren jüngsten Schützling: Ein Pärchen nahm sein ein Monat altes Baby mit ins Ausland.

Gerhild Kastrun, erschienen in UNIZEIT 2/2017

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