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Wie weiblich sind Europas Universitäten?

Wednesday, 12 June 2019

Jahrestagung der COIMBRA GROUP unter dem Motto „Women in the University"

Vergangene Woche fand die Jahrestagung der COIMBRA GROUP unter dem Motto „Women in the University – the past, the present and the future” an der Jagiellonian Universität in Krakau statt. Als Disputantin am Podium richtete Rektorin Christa Neuper den Blick auf aktuelle und künftige Herausforderungen auf diesem Gebiet sowie auf die Situation an der Universität Graz im Spezifischen.

Dabei zeigte sie erfolgreiche Strategien auf, die in den vergangenen Jahren an der Universität Graz zur Erhöhung des Frauenanteils unter den ProfessorInnen auf rund 30 Prozent beigetragen haben. Dazu gehören neben rechtlichen Rahmenbedingungen, wie beispielsweise dem Gender Monitoring und der Gender Budgetierung, begleitende Maßnahmen wie Weiterbildungsprogramme, Karrieremodelle, Anti-Bias Kampagnen und Projekte, die sich an Frauen und Männer gleichermaßen richten.

Rahmenbedingungen für eine familienfreundliche Universität tragen weiter dazu bei, NachwuchswissenschafterInnen einen attraktiven Arbeitsplatz zu bieten und sie in ihrer wissenschaftlichen Karriere zu unterstützen. Zugleich gehe es darum, so Rektorin Neuper, eine starke institutionelle Strategie der Gleichstellung zu verankern und kontinuierlich Barrieren jeglicher Art zu beseitigen, um eine geschlechtersymmetrische Kultur zu schaffen und ein Klima der Wertschätzung von Diversität zu fördern. Hierbei spielen Gremien wie der Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen sowie die Koordinationsstelle für Geschlechterstudien und Gleichstellung eine wichtige Rolle.

Die COIMBRA GROUP umfasst 39 traditionsreiche europäische Universitäten mit starker Forschungsausrichtung und internationalem Profil. Der Fokus des Netzwerkes liegt in der Internationalisierung der Universitäten und multilateralen Kooperation in zahlreichen Projekten. Hierzu zählen u.a. multidisziplinäre Seminare, Sommer-/Winterschulen, Workshops und Seminare zu hochschulpolitischen Themen, wissenschaftliche Fachtagungen, Stipendien für PostDocs aus Regionen außerhalb der EU, Nachwuchsförderung, EU- Drittmittelprojekte, Maßnahmen für geflüchtete Studierende und WissenschafterInnen, multidisziplinärer Studierendenaustausch, Konsultationen sowie Stellungnahmen zu EU-bildungs- und forschungspolitischen Themen wie zuletzt die aktuellen Positionspapiere zur künftigen EU Programme FP9 und Erasmus+ nach 2020.

Eine spannende Nachwuchsförderungsinitiative innerhalb des Netzwerks ist der „3MT: Three Minutes Thesis“ Wettbewerb, bei dem DoktorandInnen in maximal drei Minuten ihre Forschung einem breiten Publikum vorstellen. Die Universität Graz nimmt jährlich an diesem Bewerb teil. Die Universität Graz ist außerdem aktuell in acht fachspezifschen Arbeitsgruppen aktiv: Academic Exchange and Mobility, Doctoral Studies, Education Innovation, Employability, Heritage, Latin America, Research Support Officers, Social Science & Humanities. Ebenso gibt es regelmäßigen Austausch bei den Refugee -Aid Intiativen und im Öffentlichkeitsbereich.

Das Büro für Internationale Beziehungen unterstützt im Rahmen der Förderrichtlinien Aktivitäten an Partneruniversitäten in den gesamtuniversitären Netzwerken, um die multidisziplinäre und multilaterale Zusammenarbeit zu fördern.

Weitere Informationen:
COIMBRA GROUP:  http://www.coimbra-group.eu
Twitter CG: https://twitter.com/coimbragroup

 

 

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